Talente

2 November 2018IDM

Von Albanien nach Südtirol, um den Unternehmen beim Wachsen zu helfen

Fjorela entwickelt bei Würth Phoenix ERP-Lösungen zur Steuerung von Unternehmensabläufen. Als Wohnort hat sie sich Bozen ausgesucht: „Hier kann ich jeden Tag die Natur genießen“

Wir sind früh dran, als wir Fjorela an ihrem Arbeitsplatz bei Würth Phoenix besuchen und so bekommen wir einen ersten Eindruck von dieser technischen Welt, in der es um ERP, CRM und IT System Management geht. Und ganz offensichtlich auch um das Wohlergehen der Mitarbeiter, sind doch im ganzen Betrieb Obstkörbe verteilt, aus denen sich die Mitarbeiter frei bedienen können. Ein frischer Apfel zwischendurch, eine Birne nach einem Meeting… hier scheint zwar das Obst je nach Saison zu wechseln, die Einstellung zu einer gesunden Ernährung der Mitarbeiter ändert sich aber offensichtlich nicht.

„Es gefällt mir, dass ich mich hier fast ausschließlich mit dem Fahrrad bewegen kann“

Unseren Obstgedanken nachhängend, bemerken wir Fjorela erst, als sie direkt vor uns steht. Sie ist 1991 in Albanien geboren, mit 15 Jahren samt Familie nach Rovereto übersiedelt und nach dem Besuch der Oberschule zum Wirtschaftsstudium an der Freien Universität Bozen gelandet. Aber warum Bozen? „Südtirol bietet eine sehr hohe Lebensqualität“, antwortet Fjorela, „man kann viel in der Natur unternehmen, ohne eine lange Anreise in Kauf nehmen zu müssen“. Dazu komme die Mobilität, die in Südtirol unkompliziert sei: „Es gefällt mir, dass ich mich hier fast ausschließlich mit dem Fahrrad bewegen kann und weder auf öffentliche Verkehrsmittel noch auf das Auto angewiesen bin“, erzählt sie.

Die Sprachenvielfalt nennt Fjorela als dritten Aspekt, der sie an Südtirol besonders beeindrucke: „Hier kann ich verschiedene Sprachen sprechen, je nachdem, mit wem ich gerade rede“, sagt sie. 

Sprachenbegabt und gut ausgebildet bekommt Fjorela nach dem Studium einen Job als Softwareberaterin bei Würth Phoenix. Hier entwickelt sie als Teil eines Teams ERP-Lösungen zur Steuerung von Unternehmensabläufen, kann diese also analysieren und optimieren und ist in internationale Projekte eingebunden. Vor allem Letzteres bietet Fjorela die Möglichkeit zu reisen, zugleich liebt sie es aber, in Bozen zu leben, nicht zuletzt, weil aus Arbeitskollegen Freunde geworden sind, die sie auch außerhalb des Büros trifft. „Wir haben ein wunderbares Klima, auch weil man im Außendienst die Möglichkeit hat, sich besser kennenzulernen, sich eingehend über ein Projekt auszutauschen und gemeinsam Ideen zu wälzen“, sagt Fjorela. 

„In der Mittagspause spielen wir Tischfußball und Turniere organisieren wir auch“

Deshalb empfinde sie ihre Arbeit nie als langweilig, sie biete stets Abwechslung und Inspiration. „Wenn wir etwa von einer Dienstreise zurückkommen, setzen wir uns zusammen, um Meinungen auszutauschen und gemeinsam über Lösungen nachzudenken.“ Und dann gibt es ja noch Tischfußball, der bei Würth Phoenix – wie alles andere auch – sehr ernst genommen wird. „Wir treffen uns hier zum Spielen in der Mittagspause und Turniere organisieren wir auch“, lacht Fjorela.

Für die gebürtige Albanerin ist Italienisch längst zur zweiten Muttersprache geworden und auch Deutsch spricht sie fließend. Schließlich ist es die Sprache, in der sie sich mit Kunden in Deutschland und der Schweiz unterhält. „Mein Ziel ist, bei Würth Phoenix Projektmanagerin zu werden, und zwar für ERP-Projekte“, erzählt sie uns, denn: „Hier gefällt es mir, ich habe die Möglichkeit zu lernen und zu wachsen – technisch, aber auch kommunikativ.“

„Nach der Arbeit spaziere ich auf der Guntschna- oder Oswaldpromenade, auch weil diese praktisch vor der Haustür liegen“

Und auch neben der Arbeit bietet Bozen Fjorela viel – eine Freizeit in der Natur, etwa. So spaziert sie mit ihrem Lebensgefährten Tag für Tag nach Feierabend auf der Guntschna- oder Oswaldpromenade, auch weil diese praktisch vor der Haustür liegen. Haben die beiden mehr Zeit, zieht es sie in das Sarntal, nach Ulten oder in die Geisler. Selbst Kultur genießt Fjorela am liebsten im Freien. „Erst gestern waren wir bei einem sehr schönen Konzert des Haydn-Orchesters“, erzählt sie.

Wenn die Zeit der Freiluftveranstaltungen zu Ende geht, im Herbst also, trifft sich Fjorela gern mit ihren Freunden zum Törggelen – und auch hier liebt sie’s klassisch: zuerst eine Wanderung, dann die Einkehr in ein Landgasthaus, wo man mit Schlutzkrapfen, Knödeln, Geselchtem, mit Hauswürsten, Sauerkraut und gerösteten Kastanien den neuen Wein verkostet.

„Ich liebe diesen Ort, weil er mich von Anfang an gut aufgenommen hat, und mir immer noch und immer wieder diese kleinen magischen Momente schenkt“

Nicht nur kulinarisch ist Südtirol Fjorela also zur Heimat geworden. Entsprechend viel Wert hat sie auf die Auswahl ihres Wohnortes in Bozen gelegt. „Von unserer Wohnung hat man einen wunderbaren Blick auf die Berge und auf die Rittner Seilbahn“, sagt Fjorela. „Immer, wenn ich aus dem Fenster schaue, macht mich das glücklich.“

Ein Gefühl übrigens, das sich für Fjorela auch beim Yoga einstellt. „Hier in Bozen kann ich in der warmen Jahreszeit die Liebe zur Natur mit jener zum Yoga verbinden – im Freien mit Blick auf die Berge“, erzählt sie und fügt hinzu: „Ich liebe diesen Ort, weil er mich von Anfang an gut aufgenommen hat, und mir immer noch und immer wieder solche kleinen magischen Momente schenkt.“

Fact Sheet

Hier lebt Fjorela

Bozen zieht dank seiner beiden unterschiedlichen Facetten – eine nordeuropäisch geprägt, die andere eher mediterran – Gäste aus aller Herren Länder in seinen Bann. Die beiden Gesichter dieser Stadt gehen hier eine perfekte Verbindung ein, die in den kunsthistorisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten bestens zum Ausdruck kommt.

Jahrhundertelang war Bozen ein wichtiges Handelszentrum zwischen Italien und Deutschland.

Heute ist Südtirols Hauptstadt eine Weltstadt, die sich gleichzeitig lebendig, fröhlich, weltoffen, modern und traditionsverbunden zu zeigen weiß.

Bozen bietet ein ausgewogenes Stadtbild aus Wohn- und Grünflächen. Auf einer Vielzahl von Wegen lassen sich in Zentrumsnähe schöne Spaziergänge unternehmen und gleichzeitig können ambitioniertere Wanderer auch mit einer der drei Bergbahnen auf die rings um die Stadt gelegenen Hochebenen fahren. Die Naturkulisse ist hier einzigartig.

Hier arbeitet Fjorela

Seit dem Jahre 2000 entwickelt und implementiert Würth Phoenix, als Software-Unternehmen der Würth-Gruppe,  ERP -, CRM - und IT System Management-Lösungen. Als zuverlässiger IT Partner mit langfristiger Erfahrung im Großhandel und fundiertem Prozess-Wissen berät das Unternehmen Kunden weltweit im Bereich Vertrieb, Logistik oder im Service Management. Seine Mitarbeiter arbeiten in internationalen Projekten und wachsen täglich an neuen beruflichen Herausforderungen. Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt Würth Phoenix seine Kunden dabei, Arbeitsprozesse effizienter und optimaler zu gestalten.