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19 Oktober 2018IDM

Ideen, Austausch, eine Mini-Seilbahn und viel Design: Coworking Space in Bozen eröffnet

Ein Basislager und Netzwerkknoten für Kreative und digitale Nomaden aus Südtirol und von außerhalb, der die Handschrift des Designers Harry Thaler trägt – das ist Startbase FieraMesse Bozen

Die Innovationsberatungs-Agentur WhatAVenture und die Agentur für Erklärvideos VerVieVas (beide sind aus Wien und haben in Bozen ihren Südtiroler Standort eröffnet), die Kommunikationsberatung Blum aus Padua – das sind die ersten Nutzer mit fixen Büroeinheiten im Startbase FieraMesse in Bozen. Doch auch Designer und IT-Anbieter sowie Messe Bozen selbst nutzen die attraktiven Räumlichkeiten im kürzlich offiziell eröffneten Coworking Space. Er trägt die Handschrift des talentierten und international bekannten Südtiroler Designers Harry Thaler.

Ausgangspunkt für Innovatoren, Querdenker und Pioniere

Startbase FieraMesse in Bozen soll ein Ausgangspunkt für Innovatoren, Querdenker und Pioniere sein – für all jene, die eine Idee und den Willen haben, diese umzusetzen. Eine Beschreibung, die hervorragend auf jene zutrifft, die bereits im neuen Startbase arbeiten: WhatAVenture ist darauf spezialisiert, Startups und konsolidierte Unternehmen über einen evaluierten Innovationsprozess zusammenzubringen und sorgt für die Beschleunigung von Geschäftsideen. DasWiener Grafikdesignstudio VerVieVas hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Erklärvideos, Infografiken, Graphic Recordings oder Workshops „Schwung in die Kommunikation“ seiner Auftraggeber zu bringen. Und Blum wendet journalistische Methoden an, um neue geschäftliche Möglichkeiten für seine Kunden zu generieren. Ergänzt wird die Riege der „Startbaser“ der ersten Stunde durch Messe Bozen, das größte Tagungs- und Veranstaltungszentrum Südtirols, das jedes Jahr 230.000 Besucher und 3.000 Aussteller anzieht. Supervision und Leitung des Coworking Spaces obliegen IDM Südtirol, dem Wirtschaftsdienstleister von Land Südtirol und Handelskammer Bozen, der sich für die Entstehung neuer Communities von Innovatoren in der Region einsetzt. 

Das Coworking-Netzwerk Startbase

Diese „Zutaten“ haben dazu geführt, dass Startbase – das erste der Innovations-Basislager, das den Namen trägt, wurde vor mehr als einem Jahr in Meran eröffnet – eine immer wichtigere Drehscheibe für italienische und ausländische Start-ups und Kreative wird, auch dank des NOI Techparks, dem Innovationspark in Bozen, der Wirtschaft und Forschung zusammenbringt. 

„Wir unterstützen Startbase seitdem der erste Coworking Space in Meran entstanden ist, indem wir uns um die Schaffung einer Marke bemühen, die sowohl erkennbar als auch flexibel ist. Denn wir sind überzeugt davon, dass es notwendig ist, aus unterschiedlichen Blickwinkeln in die Zukunft zu schauen, um neue Synergien und neue Communities von Mitarbeitern und Innovatoren zu schaffen", unterstreicht Luisa Marangon, Projektmanagerin des Ökosystems Film & Creative Industries von IDM Südtirol.

Der neue Coworking Space in Bozen bietet auf 200 Quadratmetern rund 20 Arbeitsplätze, einen Meeting-Raum, eine Lounge und sogar eine Mini-Seilbahn, in der man es sich gemütlich machen oder ungestört telefonieren kann. Damit schafft er ein Ambiente, in dem innovative Köpfe bestmöglich arbeiten und sich austauschen können. Abgerundet wird das Angebot durch die verkehrstechnisch günstige Lage und ideale Anbindung durch den Messebahnhof/Bahnhof Bozen Süd, mehr als 700 Parkplätze und die Nähe zum MEC – Meeting & Event Center Südtirol Alto Adige der Messe Bozen —und zum NOI Techpark.

Impression von der Einweihung

„Ein Mehrwert für jedes Start-up“

Doch warum haben die bisherigen Nutzer die Entscheidung für Startbase FieraMesse getroffen? „Die Eröffnung einer Niederlassung in Südtirol war für uns äußerst wichtig. Es ist eine sehr lebendige Region, in der mit Energie und Entschlossenheit gearbeitet wird. Und Startbase ist ein weiterer Mehrwert, nicht nur für uns, sondern für jedes Start-up, das hier viel Motivation, Entschlossenheit und Lust am Tun vorfindet", sagt Stefan Perkmann Berger, CEO von WhatAVenture. Und Designer Harry Thaler ergänzt: „Ich bin nach einigen Jahren in London nach Südtirol zurückgekehrt und habe hier ein dynamisches Umfeld vorgefunden, viel offener und internationaler als in der Vergangenheit, einen Ort, der mich inspiriert hat." Thaler stellt sich Coworking als einen Ort vor, an dem man viele verschiedene Räume nutzen kann, um seine Kreativität voll auszuschöpfen. Bei der Ausstattung der Räumlichkeiten von Startbase FieraMesse hat Thaler deshalb für heimatliche Atmosphäre in internationaler Designsprache gesorgt. Hierfür setzte er Formen und Materialien so ein, dass sie zugleich Ruhe und urbane Aufgeregtheit ermöglichen, ohne sich dabei jedoch im Wege zu stehen.

Auch für Blum sind Südtirol und insbesondere Bozen mittlerweile ein Bezugspunkt: „Es ist ein Gebiet von großer Lebendigkeit, mit vielen kulturellen Anregungen und einer starken internationalen Vision, die uns in unserer Rolle als Brücke zwischen europäischen und italienischen Innovatoren hilft. Südtirol ist eine Realität, wie es sie in Italien nur selten gibt", erklärt Luca Barbieri, Mitgründer von Blum. Die strategisch hervorragende Lage Bozens schätzt Hans Renzler von VerVieVas: „Bozen ist die richtige Location, um den Südtiroler Markt zu erobern. Startbase FieraMesse überzeugt dabei durch seinen beneidenswerten Standort, der ein konstantes und hochwertiges Netzwerk mit den vielen Unternehmen gewährleistet, die die Messe jedes Jahr besuchen." 

Wer im Coworking Messe Bozen arbeiten möchte, kann verschiedene Pakete buchen: von 15 Euro pro Stunde bis 199 Euro pro Monat. Darüber hinaus wird Startbase zum exklusiven Treff-und Ausgangspunkt für die ausgewählten Start-ups, die Teil der Start-up Villages und Innovation Camps sind, die im Rahmen der diversen Messen organsiert werden. Das alles bedeutet Kontakte und Austausch mit Menschen, die Interesse an Neuem und der Welt der Innovation haben.